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Ideen zum Wienflusskanal :: Draft

TODO.

Der Autor: Bruno Domany (*19nn) war TODO … Die Frage, wie denn das unfertige Regulierungsbauwerk Otto Wagners saniert, die Probleme (z.B. als Fußnote: zu geringes Ablußvolumen, Mischwasser beeinträchtigt Wasserqualität, Unzugänglichkeit) behoben werden könnten, beschäftigte die Wiener, die Stadtverwaltung seit Jahrzehnten. Ein Überblick (kannst mich zitieren): 1961: In seinem „Städtebaulichen Grundkonzept“ hatte Prof. Roland Rainer noch vorgeschlagen, die Westautobahn in Form einer Schnellstraße bis zur Sezession zu führen: Der Naschmarkt sollte zu diesem Zweck abgesiedelt, stattdessen große Tiefgaragen und Stellplätze an der Oberfläche errichtet werden. Der damalige Bürgermeister Franz Jonas bemerkte dazu sinngemäß: Das Auto darf unsere Stadt aber nicht zerstören.

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1988: Die sogenannte „Gürtelkommission“, die das Thema „Autobahnbau am Gürtel“ untersuchte, beschäftigte sich auch mit dem Wiental. Extremvarianten wie ein Stollen für den Wienfluß quer durch Wien zur Donau, um Platz für eine tiefgelegte Schnellstraße zu schaffen, wurden diskutiert, aber verworfen.

1995, 1999 u.a.: Immer wieder wird der Flußraum der Wien als „Bauerwartungsland“ mißverstanden: Für Garagendecks, für „strömungsmotivierte“ Büro- und Wohnbauten, für Erweiterungsbauten des „Regierungsgebäudes am Stubenring“ - incl Kino…

Stroemungsmotivierter Bauvorschlag 1995

Hochhaus

[Im Vergleich zu diesen Bauvolumina könnte die 2018 und 2021 vorgeschlagene Naschmarkt-Halle ja geradezu als „geringfügiger Eingriff“ qualifiziert werden….Doch davon später.]

1998: Ein städtebaulicher Wettbewerb befasst sich mit der Nutzbarmachung und Neugestaltung der Wien von Auhof bis zum Donaukanal. Bestätigt wird, dass eine durchgehende Fuß- und Radwegverbindung sinnvoll wäre; Voraussetzung dafür ist aber die Verringerung des Hochwasserrisikos (auch für die U4) durch Erhöhung der Kapazität der Retentionsräume in Auhof, die Herstellung des Hauptsammelkanals („WientalKanal“), der bei Starkregenereignissen die Mischwässer der beiden Seitenkanäle aufnehmen kann, und entsprechende Fluchtwege für die sich im Gerinne aufhaltenden Menschen.

1998: Mit den Bauarbeiten für den Wientalkanal (teilweise mittels Tunnelbohrmaschine in etwa 35 m Tiefe) im Abschnitt Donaukanal-Arnoldpark (nächst Pilgrambrücke) wird begonnen, 2006 fertiggestellt.

Wientalkanal

2005: Erstmals wird im Stadtentwicklungsplan 2005 das „Zielgebiet Wiental“als eines der Schwerpunktgebiete der Stadtentwicklung beschrieben und vom Wr. Gemeinderat beschlossen:

  • Wichtiger Bestandteil des Wr. Freiraumnetzes Wienerwald-Donauraum, klimatische Funktion als Frischluftschneise
  • Erhaltung des Talcharakters, keine weiteren Eindeckungen oder Einengungen des Flußprofiles;
  • Den Gewässern Raum geben, Erlebbarkeit durch Fuß-und Radwege entlang, Verbesserung der Lebensraumstrukturen, Flussraumgestaltung;
  • Baumaßnahmen am Kanalnetz zur Sanierung/Wiederherstellung ökologisch funktionsfähiger Gewässer-Lebensräume an der Wien (Mischwassereinleitungen);
  • Potential als Erholungsraum dzt wegen fehlender Erschließung und Aufenthaltsqualität nicht genutzt.


Siehe auch

Dieser Artikel ist Teil der →Wienfluss Serie



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Quellen

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Bildnachweise

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