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Westbahnpark – Wohnungen versus Grünraum :: Draft

TODO .

Um den steigenden Wohnbedarf abdecken zu können, muss eben Wohnraum geschaffen werden! Dazu kommt dass damit Gewinne ermöglicht werden, was bei der Errichtung eines Parks nicht möglich ist! Es stellt sich eben die Frage, was ist wichtiger - den steigenden Wohnbedarf abzudecken oder Grünflächen?

Wohnungen versus Grünraum

Auf den ersten Blick mag es wirklich so sein, dass wir uns zwischen Wohnraum und Grünflächen entscheiden müssen. Doch sobald wir überlegen, wie wir wohnen wollen, beginnt sich dieser scheinbare Widerspruch aufzulösen: Wohnen in der Stadt, ohne fußläufig erreichbare Grün- und Erholungsflächen, ohne Kaltluftschneisen, die frische Luft aus dem Umland zu den Wohnungen bringen, ist weder angenehm noch gesund. So wollen die wenigsten wohnen und die fortschreitende Erderwärmung trägt auch nicht dazu bei, versiegelte und zubetonierte Wohnräume attraktiver zu machen. Was uns dann noch bleibt, ist die Fahrt ins Grüne, zum Zweitwohnsitz oder in weit entfernte Länder, in den »die Natur noch in Ordnung ist«. Doch diese Stadtflucht ist weder ökologisch noch sozial – einen Zweitwohnsitz muss mensch sich erst einmal leisten könne. Vor allem aber sind ältere Menschen und oft auch Kinder davon ausgeschlossen, weil sie noch nicht oder nicht mehr mit dem Auto fahren können. Auch Öffis sind für diese Personengruppen vielleicht keine Option mehr. Wir stehen also vor der Situation, dass ein ständig größer werdende Gruppe der Anwohner, darauf angewiesen ist, in der Nähe und zu Fuß erreichbare Erholungsflächen zur Verfügung zu haben. Eine solche würde der Westbahnpark bieten. Obendrauf gibt es noch frische Luft aus dem Wienerwald. Ich denke eine verantwortungsvolle Stadtverwaltung muss sich daher für einen Park entscheiden.

Wer macht hier Gewinne?

Die Gründe, auf denen der heutige Westbahnhof steht, gehörten ursprünglich der Kaiserin-Eslisabeh-Bahn, einer 18?? gegründeten, privat betriebenen Eisnbahngesellschaft, die jedoch bald zahlungsunfähig wurde. Sie musste vom Staat, damals noch dem Kaiserreich aufgefangen werden. Dieses übernahm die Schulden und übergab die Gründe an die Staatsbahn, mit der Auflage sie im Sinne des allgemeinen INteresses für Transportaufgaben zu nützen. Fortan wurden auf den Gründen, die nun zur Dispositon stehen, Güter für die Stadtbewohner nd damals noch zahlreicheren Gewerbebtriebe der angrenzenden Bezirke aus den Waggons auf Pferdefuhrwerke und später LKWs verladen. Die Eröffnung des Güterterminals in Schledering machte einen weiteren Frachtenbahnhof obsolet. Die ÖBB besitzt also Gründe, die sie einstmals geschenkt bekommen hat. Würde die Stadt diese nun umwidmen, würde deren Wert enorm steigen. Die Kosten für den Grunderwerb lassen die Errichtungskosten für Wohnrum dort natürlich steigen. Würden, wie angekündigt geförderte Wohnungen errichtet, hätte die Stadt mit der Umwidmung also die Errichtungskosten für geförderte Wohnungen zuerst erhöht, und muss am Ende die Rechnung dafür auch noch begleichen.

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